Kreisauskunftsbüro / KAB

Das   Kreisauskunftsbüro  (KAB) ist  eine Einrichtung   des  Suchdienstes.

Der  DRK  Ortsverein    Altenkirchen - Hamm e.V.  stellt   die   Gruppe   des Kreisauskunftsbüros (KAB) im   Rahmen   des  Katastrophenschutzesplan des   DRK  Kreisverband  Altenkirchen. Derzeit  sind  8  Mitglieder aus ver-schiedenen Ortsvereinen in  der Gruppe aktiv.

 

Die   Aufgabe   des   KABs   liegt   in der Registrierung   der Verletzten und Betroffenen, und  stellt  so  eine  lückenlose  Nachvolziehbarkeit vom Auf-finden bis ins Zielkrankenhaus her. Im  Nachhinein  können  so suchende Angehörige Auskunft über den Verbleib bekommen.

 

Außerhalb   von   Einsätzen des Katastrophenschutzes unterstützt das KAB die Ortsvereine bei der Registrierung der Helfer und Patienten bei  Sanitätseinsätzen, sowie überörtlich  bei  Großveranstaltungen (z.B. Rosenmontagszug in Mainz, Evakuierungen,...)

 

Wenn Sie Interesse an der Mitarbeit in der Gruppe des KAB haben, nehmen  Sie einfach Kontakt mit uns auf.

 

Weiter Informationen finden Sie hier:

KAB Leiter: 

Andreas Krüger

0174 / 4225398

Stv. KAB Leiter

Dieter Theis

0151 / 29112571

Der Suchdienst ist eine satzungsgemäße Aufgabe des Deutschen Roten Kreuzes. Er wird auf Bundes-, Landes- und Kreisverbandsebene wahrgenommen.


Entstanden ist der Suchdienst unmittelbar nach dem Ende des II. Weltkrieges als dessen Folge. Seit 1958 nimmt das Deutsche Rote Kreuz Suchdienstaufgaben auf Grund einer Beauftragung durch die Bundesregierung wahr.

Um eine bundesweite Auskunftsfähigkeit im Katastrophen- und Konfliktfall gewährleisten zu können, unterhält das DRK nahezu in jedem seiner Kreisverbände „Kreisauskunftsbüros“ (KAB). Die Mitarbeiter der Kreisauskunftsbüros helfen dem durch die Genfer Abkommen geschützten Personenkreis und den Betroffenen einer Katastrophe,  indem sie

  • Suchanträge von vermissten Konflikt- oder Katastrophenopfern entgegennehmen
  • Nachrichten über Konflikt- oder Katastrophenopfer sammeln
  • Verbindungen zwischen getrennten Angehörigen herstellen
  • Nachforschungen über den Verbleib von Einzelpersonen anstellen und darüber Auskunft geben.

 

Im Fall einer Katastrophe haben viele Menschen den dringenden Wunsch zu erfahren, ob Angehörige oder Freunde betroffen sind und wo sich diese befinden. Diesem Wunsch nach Information über den Verbleib eines geliebten Menschen versuchen wir durch unsere Arbeit schnell und effizient nachzukommen.


Aber nicht nur bei Katastrophen helfen wir Informationssuchenden, wir sind z.B. auch auf Groß-veranstaltungen zur Unterstützung des Sanitätsdienstes, insbesondere zur Patientenregistrierung, vertreten.

Unsere Aufgaben  im Allgemeinen sind:

  • Personenauskunftsstelle als zentrale Anlaufstelle einrichten
  • Suchanträge nach Personen und Meldungen über Betroffene entgegen nehmen
  • Meldungen und Anfragen erfassen und ordnen
  • Informationen auswerten und Begegnungen ermitteln
  • suchenden Menschen Auskunft darüber erteilen, wo sich die gesuchte Person befindet

 

„Ungewissheit über den Verbleib eines lieben Menschen ist genauso schwer zu ertragen wie physisches Leid.“
    
 Leitsatz der 17. Internationalen Rotkreuz – Konferenz, Stockholm 1948

Unabhängig von Zeit, Ereignis und Dauer besitzt diese Aussage eine unveränderte Gültigkeit!

 

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